Verschiedene Krypto-Portfolio Beispiele im Fokus – von defensiv bis offensiv

Krypto-Portfolio-Beispiele - von defensiv bis offensiv
Die besten Krypto-Portfolio-Beispiele im Fokus

Diese Krypto-Portfolio Beispiele zeigen, wie Sie Risiko, Liquidität und Renditechancen systematisch austarieren. Entscheidend sind klare Bausteine, ein passender Zeithorizont und Regeln für Rebalancing, statt reiner Coin-Auswahllisten.

Einleitung

Portfolio Typ Typische Bausteine Praxisfokus
Defensiv Hoher Kernanteil in Bitcoin, oft ergänzt durch Ethereum, plus Reserve in Fiat oder Stablecoins Schwankungen dämpfen, Liquidität sichern, klare Rebalancing-Regeln und geringe Coin Anzahl
Ausgewogen Kern aus Bitcoin und Ethereum, dazu wenige Satelliten aus Infrastruktur, Skalierung oder ausgewählten DeFi-Bausteinen, plus kleinere Reserve Renditechance erhöhen bei kontrolliertem Risiko, Sektorlimits, regelmäßiges Rebalancing
Offensiv Kern kleiner, Satelliten größer, Fokus auf thematische Sektoren wie neue Ökosysteme, DeFi, Gaming oder Infrastruktur Tokens, Reserve meist klein Hohe Volatilität akzeptieren, strenge Maximalgewichte je Coin und je Sektor, konsequente Exit Logik

Ein Krypto Portfolio ist eine Struktur, keine Wette. Sie kombinieren dabei unterschiedliche Rollen, etwa Basiswerte, Infrastruktur, Wachstumsthemen und Liquiditätsreserve. Erst aus dieser Logik entsteht eine Strategie, die auch in stressigen Marktphasen nachvollziehbar bleibt.

Viele Fehlentscheidungen entstehen, weil Anleger Coins nach Erzählung kaufen und später improvisieren. In der Praxis zählen jedoch wenige Hebel. Dazu gehören die Gewichtung der Kernpositionen, die Größe des Risikoanteils, die Verwahrung sowie eine klare Regel, wann Sie nachkaufen oder reduzieren.

Der Artikel ordnet die wichtigsten Ausrichtungen ein, erklärt typische Bausteine und liefert konkrete Krypto-Portfolio Beispiele für defensiv, ausgewogen und offensiv. Stablecoins bekommen dabei eine eigene Rolle, weil sie Liquidität schaffen, aber auch eigene Risiken tragen.

Grundlagen: Welche Ausrichtungen gibt es bei Krypto Portfolios?

Welche Ziele bestimmen die Portfolio Ausrichtung?

Die Ausrichtung folgt Ihrem Ziel. Wer Kapital möglichst stabil halten will, wählt andere Bausteine als jemand, der Wachstum sucht. Auch Ihr Zeitfenster zählt. Kurzfristige Ziele vertragen weniger Schwankung, weil Erholungsphasen ausbleiben können. Ein weiterer Faktor ist Ihr Cash Bedarf. Wer flexibel bleiben will, braucht liquide Reserven und klare Ausstiegswege.

In der Praxis lassen sich Strategien oft in drei Typen einteilen. Defensiv bedeutet Fokus auf robuste, liquide Kernwerte und eine höhere Reserve. Ausgewogen kombiniert Kernwerte mit einem kontrollierten Wachstumsanteil. Offensiv setzt stärker auf kleinere Sektoren, höhere Volatilität und thematische Wetten.

Wie wirkt Diversifikation in Krypto Märkten wirklich?

Diversifikation funktioniert, wenn Positionen sich in Stressphasen nicht gleich verhalten. Im Kryptomarkt steigen Korrelationen häufig, wenn Liquidität abnimmt. Dann fallen viele Altcoins gemeinsam. Deshalb ist die Zahl der Coins weniger wichtig als deren Rolle. Wer zehn ähnliche Layer 1 Coins hält, ist oft weniger diversifiziert als jemand mit drei klar getrennten Bausteinen.

Wichtig ist auch die Liquidität. Große Coins lassen sich in der Regel leichter handeln. In Nebenwerten können Slippage und Spreads stark steigen. Das beeinflusst Ihre Umsetzung, nicht nur Ihre Theorie.

Bausteine: Welche Coin Kategorien bilden defensive und offensive Anteile ab?

Welche Coins gelten häufig als defensivere Bausteine?

Defensiv bedeutet im Krypto Kontext nicht risikofrei. Es bedeutet meist, dass Sie auf Werte setzen, die sehr liquide sind und eine lange Marktgeschichte haben. In vielen Portfolios erfüllen Bitcoin und häufig auch Ethereum diese Funktion. Beide sind zwar volatil, gelten aber als Kernwerte in vielen Marktphasen, weil sie im Ökosystem eine zentrale Rolle spielen.

Portfolio Typ Beispielhafte Gewichtung Typische Bausteine und Umsetzung
Defensiv Kernwerte 60 bis 80 Prozent
Reserve 15 bis 35 Prozent
Themenanteil optional 0 bis 10 Prozent
Kern aus Bitcoin, moderater Anteil Ethereum, Reserve in Fiat oder Stablecoins für Flexibilität. Rebalancing nach festen Terminen oder Schwellen, nicht nach Gefühl.
Ausgewogen Kernwerte 50 bis 70 Prozent
Satelliten 20 bis 40 Prozent
Reserve 10 bis 20 Prozent
Kern bleibt dominant. Satelliten gezielt für Innovation, etwa größere Infrastrukturprojekte, ausgewählte Skalierungsbausteine oder DeFi Infrastruktur. Wenige Positionen mit klarer Begründung statt vieler ähnlicher Tokens.
Offensiv Kernwerte 30 bis 55 Prozent
Satelliten 40 bis 65 Prozent
Reserve 5 bis 15 Prozent
Hoher Satellitenanteil in volatileren Sektoren, etwa kleinere Plattformen, neue Ökosysteme, Gaming, AI Tokens oder frühe Infrastruktur. Strenge Maximalgewichte je Coin und je Sektor, klare Exit Logik.

Für defensive Ausrichtungen ist zudem entscheidend, wie viel Sie nicht im Risiko halten. Das kann klassisches Fiat auf einem Bankkonto sein oder ein Stablecoin Anteil, wenn Sie innerhalb der Krypto Infrastruktur flexibel bleiben wollen. Genau hier beginnt jedoch ein eigener Risikoblock, weil Stablecoins nicht nur Preisanker sind, sondern auch Emittenten, Reserve und Regulierungsfragen mitbringen.

Welche Bausteine erhöhen typischerweise das Chancen, aber auch das Risiko?

Offensivere Portfolios erhöhen oft den Anteil an Sektoren mit höherem Innovations und Ausfallrisiko. Dazu gehören kleinere Smart Contract Plattformen, Skalierungsprojekte, DeFi Tokens, Gaming und Infrastruktur wie Orakel. Diese Segmente können in Bullenmärkten überdurchschnittlich laufen, verlieren aber in Abwärtsphasen häufig stärker.

Ein typisches Muster ist die Aufteilung in Kern und Satelliten. Der Kern bleibt in sehr liquiden Werten. Die Satelliten bilden Themen ab, die Sie bewusst als Risikoanteil definieren. So vermeiden Sie, dass Ihr gesamtes Portfolio unbemerkt in Nebenwerte driftet.

Stablecoins: Welche Rolle spielen sie im Portfolio?

Wofür nutzen Anleger Stablecoins in der Praxis?

Stablecoins sind vor allem ein Werkzeug für Liquidität. Sie erlauben schnelle Umschichtungen, ohne dass Sie aus dem Krypto Umfeld heraus müssen. Viele nutzen sie als Parkposition zwischen Trades, als Reserve für Nachkäufe oder als Brücke, wenn der Zugang zu Fiat Ein und Auszahlungen eingeschränkt ist.

Stablecoins sind jedoch kein reines Cash Äquivalent. Sie hängen an der Qualität des Systems, das den stabilen Wert stützen soll. Risiken entstehen durch Entkopplung vom Zielkurs, Liquiditätsengpässe bei Rückgaben und operative Schwächen. Forschungen zu Stablecoin Run Risiken beschreiben genau diesen Mechanismus, wenn viele Halter gleichzeitig einlösen wollen.

Welche Stablecoin Risiken sollten Sie im Blick behalten?

Ein zentraler Punkt ist die Reserve und deren Transparenz. Wenn Reserven aus illiquiden oder risikoreicheren Assets bestehen, steigt das Stressrisiko bei großen Rückgaben. Auch Informationslage spielt eine Rolle. Je weniger klar die Reservequalität ist, desto schneller kippt Vertrauen. Genau dieses Zusammenspiel von Reservequalität, Transparenz und Run Dynamik wird in Fachanalysen immer wieder betont.

Zweitens zählt die Gegenparteiseite. Bei zentral emittierten Stablecoins hängt Ihr Anspruch am Emittenten, an dessen Bankpartnern und an der Einlösungspraxis. Drittens gibt es technisches Risiko, etwa Smart Contract Schwachstellen oder Sperrungen auf Token Ebene. Viertens spielt Regulierung eine zunehmende Rolle, weil Handelsplätze und Anbieter Regeln umsetzen müssen.

Wie wirkt Regulierung in der EU auf Stablecoins und Services?

In der EU schafft die Markets in Crypto Assets Regulation, kurz MiCA, ein Rahmenwerk für Krypto Assets und Dienstleister. Für Stablecoin ähnliche Token unterscheidet der Rahmen unter anderem Asset Referenced Tokens und E Money Tokens. Für diese Kategorien gelten in der EU Anforderungen an Zulassung und Aufsicht. Auf EU Ebene sind unter anderem EBA und ESMA in der Aufsicht und Koordination sichtbar.

Für Privatanleger folgt daraus ein praktischer Punkt. Verfügbarkeit kann sich je nach Anbieter, Land und Übergangsfristen unterscheiden. Plattformen können Token listen oder delisten, wenn sie regulatorische Anforderungen umsetzen. Das ist kein Kursargument, aber ein Umsetzungsargument. Prüfen Sie daher, ob Ihr Stablecoin auf Ihrer Plattform langfristig verfügbar bleibt.

Krypto-Portfolio Beispiele: Drei Profile von defensiv bis offensiv

Die folgenden Krypto-Portfolio Beispiele dienen als Strukturvorlagen. Sie sind keine Anlageempfehlung und ersetzen keine individuelle Prüfung. Sie zeigen, wie sich Bausteine kombinieren lassen, wenn Sie Risiko bewusst steuern. Die Prozentbereiche sind bewusst als Spannen formuliert, weil Umstände und Risikotoleranz stark variieren.

Wie sieht ein defensives Krypto Portfolio Beispiel aus?

Ein defensives Profil priorisiert Liquidität und Robustheit. Typisch ist ein hoher Kernanteil in sehr liquiden Werten und eine klare Reserve. Ein mögliches Schema ist ein Kern aus Bitcoin als Basiswert, ergänzt durch einen moderaten Anteil Ethereum, plus eine Reserve in Fiat oder Stablecoins für Flexibilität.

Beispielhafte Gewichtung als Orientierung: Kernwerte 60 bis 80 Prozent, Reserve 15 bis 35 Prozent, optional ein kleiner Themenanteil 0 bis 10 Prozent. Der Themenanteil kann entfallen. Entscheidend ist die Regel, wann Sie Reserve auflösen. Viele definieren feste Rebalancing Termine oder Schwellen, statt nach Gefühl zu handeln.

Wie sieht ein ausgewogenes Krypto Portfolio Beispiel aus?

Ein ausgewogenes Profil kombiniert Kernwerte mit einem gezielten Risikoanteil. Der Kern bleibt dominant, doch Satelliten bilden gezielt Innovation ab. In der Praxis kann das ein Anteil an großen Infrastrukturprojekten sein, ergänzt durch ausgewählte DeFi oder Skalierungsbausteine. Sie halten zusätzlich eine Reserve, aber kleiner als im defensiven Profil.

Beispielhafte Gewichtung als Orientierung: Kernwerte 50 bis 70 Prozent, Satelliten 20 bis 40 Prozent, Reserve 10 bis 20 Prozent. Der Satellitenblock sollte nicht aus zehn ähnlichen Tokens bestehen. Besser sind wenige Positionen mit klarer Begründung, etwa Skalierung, Daten, Orakel oder DeFi Infrastruktur.

Wie sieht ein offensives Krypto Portfolio Beispiel aus?

Ein offensives Profil akzeptiert hohe Schwankungen. Der Kern bleibt häufig vorhanden, doch der Schwerpunkt liegt auf Satelliten. Anleger nutzen hier oft Sektoren mit höherem Beta, etwa kleinere Plattformen, neue Ökosysteme, Gaming, AI Tokens oder sehr frühe Infrastruktur. Dieses Profil verlangt klare Regeln, weil emotionale Entscheidungen sonst zunehmen.

Beispielhafte Gewichtung als Orientierung: Kernwerte 30 bis 55 Prozent, Satelliten 40 bis 65 Prozent, Reserve 5 bis 15 Prozent. In diesem Profil ist die Positionsgröße entscheidend. Kleinere Projekte können auch dann scheitern, wenn der Gesamtmarkt steigt. Setzen Sie daher feste Maximalgewichte je Coin und je Sektor.

Umsetzung: Rebalancing, Verwahrung und typische Fehler

Wie oft sollten Sie ein Krypto Portfolio rebalancen?

Rebalancing ist eine Risikoregel. Es zwingt Sie, Gewinner zu reduzieren und Verlierer nicht blind aufzustocken. Häufig nutzen Anleger Zeitintervalle, etwa monatlich oder quartalsweise. Andere nutzen Schwellen, etwa wenn eine Position deutlich vom Zielgewicht abweicht. Je volatiler Ihr Profil, desto wichtiger wird eine klare Methode.

Wichtig ist die Kostenperspektive. Jede Umschichtung erzeugt Gebühren und kann steuerliche Folgen auslösen. Setzen Sie daher auf wenige, gut begründete Trades. Ein sauberes Regelwerk reduziert Aktivismus.

Welche Fehler passieren bei Stablecoin Anteilen besonders oft?

Ein häufiger Fehler ist die Annahme, Stablecoins seien immer gleich sicher wie Bargeld. In der Praxis hängen sie an Emittent, Reserve, Einlösung und Marktdynamik. Ein weiterer Fehler ist Konzentration. Wer die gesamte Reserve in einem einzigen Stablecoin hält, trägt Klumpenrisiko, selbst wenn der Coin stabil wirkt.

Auch Plattformrisiko wird oft unterschätzt. Selbst ein stabiler Token hilft wenig, wenn der Zugang über einen Dienstleister blockiert ist. Verteilen Sie Reserve gegebenenfalls über mehrere Zugänge. Halten Sie zudem einen Teil außerhalb des Krypto Systems, wenn Sie kurzfristige Ausgaben planen.

Welche Best Practices erhöhen die Robustheit Ihrer Strategie?

Die folgende Liste fasst robuste Praktiken zusammen. Sie ist dann hilfreich, wenn Sie sie als Prozess verstehen und nicht als einmalige Checkliste. Jedes Portfolio lebt von wiederholbaren Regeln.

Diese Punkte wirken besonders, wenn Sie sie schriftlich festhalten. Ergänzen Sie eine einfache Dokumentation, etwa Kaufgrund, Zielgewicht und Exit Bedingung. So reduzieren Sie impulsive Entscheidungen.

Kernfakten im Überblick

Aspekt Wesentliches
Ausrichtung Defensiv priorisiert Liquidität und Kernwerte, offensiv erhöht den Satellitenanteil und damit die Schwankung.
Defensive Bausteine Oft dominieren sehr liquide Kernwerte wie Bitcoin, ergänzt durch Reserve in Fiat oder Stablecoins.
Stablecoins Sie schaffen Liquidität, bringen aber Emittenten, Reserve, Depegging und Plattformrisiken mit.
Rebalancing Regeln senken Verhaltensfehler. Zeitbasiert oder schwellenbasiert ist meist besser als Bauchgefühl.
Risikomanagement Maximalgewichte, Sektorlimits und Verwahrungskonzept sind zentral, unabhängig vom Markttrend.

Fazit

Gute Krypto Strategien beginnen mit Klarheit. Sie definieren Rolle, Risiko und Umsetzung, bevor Sie Coins auswählen. Defensivere Profile setzen auf liquide Kernwerte und eine größere Reserve. Ausgewogene Profile kombinieren Kern und Satelliten, ohne sich in zu vielen ähnlichen Tokens zu verlieren. Offensive Profile erhöhen den Themenanteil, benötigen aber strenge Positionsregeln.

Stablecoins können im Portfolio nützlich sein, weil sie Liquidität bieten. Gleichzeitig tragen sie eigene Risiken, die Sie getrennt betrachten sollten. Wer Rebalancing, Verwahrung und Klumpenrisiken sauber steuert, macht aus Krypto Volatilität ein kalkulierbares Element, statt ein dauerhaftes Stresssignal.

Häufig gestellte Fragen zum Thema „Krypto-Portfolio Beispiele“

Wie unterscheiden sich Stablecoins von tokenisierten Geldmarktprodukten in der Praxis?

Stablecoins zielen meist auf einen stabilen Wert in Bezug auf eine Referenzwährung, häufig eine einzelne Fiat Währung. Tokenisierte Geldmarktprodukte bilden dagegen häufig einen Anteil an einem Fonds oder einem ähnlichen Vehikel ab und können sich in Preis, Liquidität und Abwicklungslogik unterscheiden. Für Anleger ist wichtig, dass sich Anspruch, Gegenparteirisiko und Handelbarkeit unterscheiden. Ein Stablecoin kann in Sekunden transferierbar sein, während tokenisierte Geldmarktprodukte je nach Ausgestaltung Handelsfenster, Abwicklungsregeln oder zusätzliche Intermediäre haben können.

Für das Portfolio bedeutet das, dass beide Instrumente zwar als Reserve gedacht sein können, aber nicht identisch funktionieren. Stablecoins eignen sich oft als operative Liquidität innerhalb von Börsen und Wallets. Tokenisierte Produkte können eine Alternative für Renditeorientierung in der Reserve sein, verlangen aber meist eine andere Infrastruktur und ein anderes Verständnis der zugrunde liegenden Rechtsstruktur.

Was bedeutet im Kryptobereich systemisches Risiko und wie zeigt es sich im Portfolio?

Systemisches Risiko entsteht, wenn Probleme an einer Stelle Kettenreaktionen auslösen. Im Kryptomarkt kann das etwa durch starke Liquiditätsrückgänge, Ausfälle großer Dienstleister oder Stress bei Stablecoins passieren. Wenn viele Marktteilnehmer gleichzeitig verkaufen, steigen Korrelationen. Dann verlieren viele Positionen gleichzeitig, auch wenn sie inhaltlich verschieden wirken. In der Praxis zeigt sich das, wenn selbst hochwertige Positionen kurzfristig stark fallen, weil Marktliquidität knapp wird.

Sie begegnen diesem Risiko über Struktur, nicht über Prognosen. Eine Reserve außerhalb von riskanten Assets, klar definierte Maximalgewichte und eine bewusste Reduktion von Hebelprodukten sind typische Maßnahmen. Auch die Diversifikation über Verwahrorte und Zugänge kann relevant sein, weil operativer Zugang in Stressphasen genauso wichtig ist wie die Kursentwicklung.

Wann ist Selbstverwahrung sinnvoll und wann kann sie kontraproduktiv sein?

Selbstverwahrung ist sinnvoll, wenn Sie langfristig halten und Gegenparteirisiken reduzieren wollen. Sie kontrollieren dann die Schlüssel selbst und sind weniger von einem zentralen Anbieter abhängig. Das kann besonders bei Kernpositionen attraktiv sein. Gleichzeitig steigt das Bedienrisiko. Fehler bei Seed Phrases, falsche Transfers oder mangelnde Sicherung können zu endgültigen Verlusten führen. Auch Sicherheitsdisziplin wird wichtiger, etwa beim Schutz vor Phishing.

Kontraproduktiv wird Selbstverwahrung, wenn Sie häufig handeln müssen, aber keine robuste Praxis für Sicherheit und Backups haben. Auch für kleinere Beträge kann der Aufwand unverhältnismäßig sein. Viele Anleger wählen daher einen Hybridansatz. Langfristige Kernwerte liegen in Selbstverwahrung, operative Liquidität bleibt in einem kontrollierten Rahmen bei einem Handelsplatz oder in einer Trading Wallet.

Wie gehen professionelle Anleger mit Sektortrends um, ohne dem Hype zu folgen?

Professionelle Anleger trennen Hypothese und Positionierung. Sie definieren zuerst, welchen Anteil des Portfolios sie für Trends reservieren, etwa einen festen Satellitenblock. Erst dann wählen sie Projekte aus, die in diese Hypothese passen. Dadurch bleibt der Gesamtrahmen stabil, auch wenn ein Trend kurzfristig dominant wirkt. Viele nutzen zudem Einstiegstranchen, statt alles zu einem Zeitpunkt zu kaufen. Das reduziert Timing Druck.

Wichtig ist die Exit Logik. Wer einen Trend spielt, sollte vorher festlegen, wann er Gewinne sichert oder Risiken reduziert. Das kann über Rebalancing oder über feste Zielgewichte passieren. So vermeiden Sie, dass ein Trendblock unbemerkt zum Kern wird. Der Schlüssel ist, dass Sie nicht jeden Trend mitmachen müssen, sondern wenige Themen bewusst und begrenzt umsetzen.

Welche steuerlichen und regulatorischen Faktoren werden bei Krypto Portfolios häufig übersehen?

Viele Anleger unterschätzen die Komplexität der Dokumentation. Jeder Tausch kann steuerlich relevant sein, je nach Land und individueller Situation. Ohne saubere Aufzeichnungen entstehen später Lücken, die zu Schätzungen oder unnötigem Aufwand führen können. Auch Gebühren, Staking Erträge oder Airdrops können besondere Behandlung verlangen. Deshalb ist ein System zur Transaktionsdokumentation von Beginn an sinnvoll, selbst bei kleinen Beträgen.

Regulatorisch wird oft übersehen, dass sich Verfügbarkeit von Coins und Stablecoins auf Plattformen ändern kann, wenn Anbieter neue Regeln umsetzen. Auch die Auswahl des Dienstleisters zählt, etwa hinsichtlich Zulassung, Transparenz und Kundenprozessen. Für die Praxis heißt das, dass Sie nicht nur den Coin prüfen, sondern auch den Zugang. Ein Portfolio ist nur so robust wie seine operative Umsetzbarkeit.

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Heidrun

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